Erotik-Lexikon

Callgirl / Callboys

Das Wort “call” kommt aus dem Englischen und bedeutet - rufen! Girl ist die Bezeichnung für Mädchen/Frau und Boy steht für Junge/Mann. Ein Callgirl wird umgangssprachlich jedoch nicht als „Rufmädchen“ bezeichnet. Ebenso verhält es sich mit Callboy. Callgirls und Callboys können angerufen werden, um mit ihnen ein Treffen/Date auszuhandeln. Sie können mitunter auch über diverse Agenturen als Begleitdame/Escortlady bzw. die Männer als Begleit-Boy gebucht werden. Callgirls und Callboys sind sozusagen weibliche und männliche „Sexarbeiter“, die entweder privat auf eigene Rechnung arbeiten oder in/für Agenturen. Ein Callgirl bietet den Kunden/Freiern Sex für Geld an. Die Callboys bieten ihre Sex-Dienstleistung sowohl männlichen aber auch weiblichen Klienten an. Unterdessen arbeiten auch viele Hausfrauen neben bei als Callgirl, um damit die Haushaltskasse aufzubessern.


Candaulismus

Für Voyeure ist es ein geiler Spaß, anderen heimlich beim Sex zuzusehen. Eine Art Voyeurismus ist auch der Candaulismus. In diesem Fall ist der Voyeur oder Spanner jedoch nicht heimlicher Beobachter. Das Paar weiß um die dritte Person, welche beim Liebesakt zusieht und genau darin liegt der Reiz. Candaulismus wird in Swinger-Clubs ganz offiziell betrieben. Mitunter ist - Candaulismus - die Form des Beobachtens auch bei Gruppensex-Partys ein großes Thema. Der sexuelle Trieb wird bei der Person ins Unermessliche gesteigert, die anderen Menschen beim Sex zusieht. Das Paar hingegen, welches sich dem Liebessiel hingibt, wird ebenfalls maßlos erregt. Beim Candaulismus ist die/der Dritte im Bunde ist nicht nur stiller Beobachter des Liebesspiels, sondern wird sozusagen gleichfalls auch in dieses mit einbezogen.


China-Bad

Mit einem Vollbad oder einem Wannenbad an sich hat das China-Bad weniger zu tun. Viel eher handelt es sich dabei um einen Begriff, der aus dem asiatischen Raum stammt und eine ziemlich heiße Sexpraktik beschreibt. China-Bad wird u.a. auch als Sex Arabisch bezeichnet und mitunter auch Persisch Sex genannt. Baden geht lediglich der Penis des Mannes sprichwörtlich. Zunächst wird der Geschlechtsverkehr durchgeführt. Um das Lustgefühl der Frau zu steigern, und um noch mehr Spaß beim Sex zu haben, zieht der Mann während des Liebesspiels seinen Luststab aus der Vagina der Frau heraus, und taucht ihn in heißes Öl, mitunter auch in heißes Wasser, um dann sogleich wieder in das weibliche Lustzentrum einzudringen. Das China-Bad ist sozusagen eine Sexpraktik, die nicht ganz schmerzlos jedoch umso lustvoller ist. Dies jedenfalls beschreiben jene Paare, welche Sex Persisch / Sex Arabisch / China-Bad vorliebend gern praktizieren.


Chinesische Schlittenfahrt

Ziemlich rasant ist eine chinesische Schlittenfahrt. Weniger eiskalt als eher stürmisch heiß und umso vergnüglicher. Bei der chinesischen Schlittenfahrt handelt es sich keineswegs um einen winterlichen Freizeitspaß, als viel mehr um eine spezielle Sexstellung, die höchsten Sexgenuss und wohlige Orgasmen verspricht. Die Frau liegt ganz entspannt auf dem Rücken, während der Mann sich zwischen ihre Beine kniet. Dann hebt er ihr Becken an, lagert dieses auf seinen Unterschenkeln ab und dringt mit seinem Zauberstab ganz tief in die feuchte Lustgrotte der Frau ein. Dabei verlagert der Mann sein Körpergewicht weit nach vorn und die vergnügliche chinesische Schlittenfahrt nimmt ihren Anfang. Das Besondere an dieser fantastischen Sexstellung - der chinesischen Schlittenfahrt - ist die prägende Intensität, welche die Frau verspürt, wenn der Mann in sie eindringt. Die vergnügliche chinesische Schlittenfahrt beschert einem Paar durchaus „h“eiskaltes Vergnügen im Bett.


Cocotte / Kokotte

Cocotte ist französisch und bedeutet Hühnchen. Ein solch „heißes Hühnchen“ könnte im sexuellen Zusammenhang auch ganz anrüchig als Edel Prostituierte - sprich Luxus-Hure - bezeichnet werden. Im 18. / 19. Jahrhundert galt die Kokotte / Cocotte jedenfalls als Statussymbol der reichen Gesellschaft, die für sexuelles Vergnügen sorgten. Die „Dirnen“ damals waren ziemlich anspruchsvoll. Sie wussten um das wilde, verlangende Begehren der edlen Herren und hatten somit dementsprechend ihren stolzen Preis. Schließlich waren die „Hühnchen“ keine „leichten Mädchen“. Die Cocotte / Hühnchen hatten Ausstrahlung, Sex-Appeal und wussten genau, wie sie die feinen Herren sexuell verwirren konnten. Nur wohlhabenden Männern war es vorbehalten, sich eine Kokotte leisten zu können. In der heutigen Zeit könnte man eine Cocotte / Kokotte in etwa mit einer Edelhure, einer Escortlady oder einem privaten Callgirl vergleichen.


Coitus interruptus

Wer beim Sex auf Nummer sicher gehen möchte, verwendet ein Kondom. Kondome schützen nicht nur vor ungewollter Schwangerschaft, sondern auch vor AIDS. Doch viele Paare meinen auch, Coitus / Koitus Interruptus sei ebenfalls eine Methode der Empfängnisverhütung. Weit gefehlt! Diese Art „Rückzieher“ kann gleichwohl nach hinten losgehen und dazu beitragen, dass eine Frau schwanger wird. Wenngleich der Mann seinen Penis auch kurz vor dem Samenerguss aus der Scheide der Partnerin zieht, bedeutet dies noch lange nicht, dass „ES“ nicht passiert. Schließlich sondern Männer auch ihre „Lusttropfen“ ab, die sie mitunter gar nicht bemerken. Wenngleich auch beim Coitus interruptus der Mann sein Glied vor dem Orgasmus aus der Lustspalte der Partnerin entfernt und diese ihn bzw. dessen Penis dann per Handmassage zum Höhepunkt treibt, bedeutet dies noch lange nicht, dass sie nicht schwanger wird. Die schönste Sache der Welt wird unterbrochen, in der falschen Annahme, einer Schwangerschaft vorzubeugen. Fataler Irrtum! Viele Frauen sind auf diese Art und Weise dennoch schwanger geworden. Coitus interruptus ist demzufolge nicht zur Empfängnisverhütung geeignet.


Coitus unda

Unda steht für die Welle, für das Meer. Beim Coitus unda wird der Geschlechtsakt nicht unterbrochen, wie beim Coitus interruptus. Coitus unda steht für sexuelle Wasserspielchen. Ob der Geschlechtsverkehr im Meer stattfindet, in der Badewanne oder im Swimmingpool spielt diesbezüglich weniger eine Rolle. Sex im Wasser ist für viele Menschen sehr erregend. Gleichwohl wird Coitus unda in öffentlichen Badeanstalten durchgeführt. Im Sommer vorliebend gern am Baggersee oder im Freibad. Dies erhöht den sexuellen Reiz. Der Kick, entdeckt zu werden beim verbotenen Liebesspiel im Freien - kommt beim Coitus unda in der Öffentlichkeit noch hinzu. So schön und aufregend Coitus unda in den öffentlichen Gewässern auch sein mag, es könnte durchaus teuer werden, sofern der Akt beobachtet und zur Anzeige gebracht wird. Sex in der Öffentlichkeit - auch Coitus unda in öffentlichen Bädern - ist kein Kavaliersdelikt, sondern zählt als Erregung des öffentlichen Ärgernisses - laut § 183a StGB.


Coming Out

Für manch einen Schwulen ist das Coming-out ein schwieriges Thema. Sich als schwul zu outen fällt nicht jedem Mann leicht. Schließlich will das Coming-out wohl überlegt sein. Gerade junge, heranwachsende Männer sind noch am Suchen und Finden der eigenen sexuellen Identität. Bei Frauen ist dies keineswegs anders. Bin ich lesbisch? Diese Frage lässt sich ebenso wenig oft spontan mit einem klaren Ja beantworten. Nur Frauen und Männer, die sich ganz sicher sind, auf welches Geschlecht sie stehen, ob sie Frauen oder Männer lieben, werden zum gegebenen Zeitpunkt ihr Coming-out wagen. Das Coming-out ist ebenso in der Fetisch-Szene ein großes Thema. Jeder, der „anders“ ist oder eine sexuelle Neigung hat, die nicht der „Norm“ entspricht, jedoch klar und offen damit umgeht, dazu steht, der outet sich diesbezüglich. Das Coming Out ist demzufolge eine Offenbarung.


Cross-Dressing

Es gibt zahlreiche Männer, mitunter jedoch auch Frauen, die dadurch, dass sie Kleidung des anderen Geschlechts tragen, sexuell erregt werden. Diese Form der sexuellen Stimulierung wird Cross-Dressing genannt. Cross-Dressing könnte gleichwohl als Fetisch / Fetischhandlung bezeichnet werden. Männer tragen sehr gerne und hauptsächlich Damenunterwäsche, doch auch Damenstrümpfe oder Strumpfhosen, um die sexuelle Luststeigerung herbeizuführen. Die Herren, welche heimlich Damenunterwäsche tragen, sind nicht zwangsläufig Transvestiten. Dennoch ist Cross-Dressing bei Transvestiten öffentlich. Hier tragen die Männer nicht nur Damenunterwäsche und Damenstrümpfe, sondern kleiden sich auch direkt öffentlich als Frau. In den Transvestiten-Shows wird das Cross-Dressing mitunter noch sehr glamourös in Szene gesetzt. Die Neigung, den Fetisch, Damenwäsche zu tragen, haben auch Männer, die ansonsten ein harmonisches Sexleben mit Frauen führen. Es kann daher nicht gesagt werden, dass Cross-Dressing nur in der Schwulen und Transvestiten Szene vorkommt.


Cupido

Im Lateinischen steht das Wort Cupido für Begierde. Doch auch Amor, der römische Gott der Liebe, wird Cupido mitunter ebenso Cupidus genannt. Amors Pfeil trifft stets mitten ins Herz. Er tötet allerdings nicht, sondern bringt die Liebe. Cupido / Amor - der Liebesgott oder Liebesengel - ist der Sohn der römischen Göttin der Liebe und Schönheit - Venus. In der römischen Mythologie heißt es sogar, dass Cupido / Amor mit seinem Pfeil die eigene Mutter - also Venus - direkt ins Herz getroffen hat und diese sich daraufhin in Adonis verliebt hat. In der griechischen Mythologie gilt Eros als Gott der Begehrlichkeit und Liebe.




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