Männer fürchten sie, die Situation, in welcher der „Kumpel“ seinen Dienst versagt und einfach streikt. Vorrübergehende Erektionsstörungen sind kein Grund zur Besorgnis. Wenn der Penis jedoch über einen längeren Zeitpunkt hinweg, trotz Stimulation und unbändiger Lust, nicht reagiert, könnte dies ein Anzeichen für Impotenz sein. Impotenz hat viele Ursachen, so können Stress und eine ungesunde Lebensweise, Ärger im Beruf oder zu Hause zur vorübergehenden Potenzstörung führen. Ebenso können Medikamente, u.a. Betablocker oder Neuro-Blocker schuld an der Sexualstörung sein.
Bei lang anhaltenden Erektionsstörungen ist es ratsam einen Urologen aufzusuchen, welcher die erektile Dysfunktion - Impotenz - genau unter die Lupe nimmt. Männer ab 40 können ab und an Erektionsstörungen bekommen, welche jedoch sehr gut in den Griff zu bekommen sind, sofern festzustellen ist, das ernsthafte Erkrankungen ausgeschlossen werden können. Wenn der Penis jedoch gar nicht mehr steif werden möchte, sollte auch abgeklärt werden, ob die Impotenz eventuell die Vorboten eines drohenden Herzinfarkts oder Schlaganfalls sein können. Männer mit Erektionsstörungen sollten keine falsche Scham haben und sich unbedingt einem Facharzt anvertrauen.
Infantilismus leidet sich vom lateinischen Begriff infantilis ab, was zu Deutsch „kindlich“ bedeutet. Dem Infantilismus sind - je nach Fachgebiet - unterschiedliche Bedeutungen beizumessen. Sowohl auf den Gebieten der Psychologie, Pflege und Medizin als auch der Sexualität kommt das Wort Infantilismus vor, stets anders deklariert. In der Sexualität spricht man von Infantilismus, bei Menschen, welche sich als Kind sehen und sich an sexuellen Fantasien - aus der kindlichen Sicht - ergötzen. Diese Neigung ist in ganz unterschiedlicher Form denkbar, auch von Rollenspielen geprägt. So haben Personen mit Hang zum Infantilismus nicht selten ältere Partner, welche sie als „Kind“ sehen und als solches behandeln. Keineswegs jedoch ist Infantilismus mit Pädophilie gleichzusetzen oder zu verwechseln. Menschen mit Neigung zum Infantilismus sind erwachsene Personen, welche NUR in die Rolle eines Kindes schlüpfen und dadurch sexuelle Fantasien entwickeln, die sie in den Rollenspielen ausleben können.
Eine Intimdusche dient einerseits der Intimwäsche bzw. der Reinigung des Intimbereiches der Frau oder des Analbereiches. Andererseits ist die spezielle Intimdusche eine Art Stimulationsgerät - Sex-Toy - welches mittels Wasserstrahl die intimen Bereiche - Genitalbereich - verwöhnen, stimulieren und somit auch bis zum Orgasmus reizen kann. Auch Analmassagen sind mit der Intimdusche möglich. In diesem Fall sollte allerdings penibel darauf geachtet werden, dass der Wasserdruck nicht zu hoch ist und somit zu schmerzhaften Verletzungen des empfindlichen Bereiches um den Anus führen kann. Zudem sollte der Ausgang durch den Duschkopf nicht versperrt werden, da sonst lebensgefährliche Verletzungen durch Aufblähungen des Enddarms zu erwarten sind. Die Intimdusche an sich gibt es in unterschiedlichen Ausführungen von verschiedenen Herstellern, auch Modelle, welche unmittelbar am herkömmlichen Duscheschlauch befestigt werden können.
Als Intimrasur wird die vollständige oder teilweise / partielle Schamhaarentfernung bezeichnet. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten für die Intimrasur / Schamhaarentfernung. Einerseits können die Haare im Intimbereich durch Depilation entfernt werden, ein Verfahren, welches durch Enthaarungscreme oder mittels Rasur die Schamhaare entfernt. Doch auch die Epilation - welche wiederum mit einer Pinzette durchgeführt wird als auch mittels Wachs bzw. Zuckermasse oder Halawa - ein aus Zitronensaft und Zucker bestehendes Enthaarungsmittel - was die Haare in der Intimzone entfernt. Wer eine dauerhafte Intimrasur wünscht, ist mit einer Elektro- bzw. Laserepilation gut beraten. Welche Art von Intimrasur jeder für sich beansprucht hängt mitunter auch von der eigenen Schmerzempfindlichkeit ab. Schamhaarentfernungen mit Warmwachs - das Brazilian Waxing oder Zupfen mit Pinzette ist nicht jederman(n)s Geschmack und auch Frauen bevorzugen eher die sanfte Methode der Intimrasur.
Als Intimschmuck werden alle Schmuckstücke bezeichnet, welche an den intimen - verhüllten, nicht sichtbaren - Körperstellen getragen werden. Zum Intimschmuck zählen Ringe, Ketten und Perlen, Piercings für die Brustwarzen - auch Nippelschmuck bezeichnet. Ebenso gehören zum Intimschmuck Schmuckstücke jeglicher Art, die im Bereich der Bikini-Zone, im Schambereich bei Frauen und Männern, angebracht sind. Gleichwohl ist der Bauchnabelschmuck eine Art Intimschmuck. Intime Schmuckstücke sind nicht nur Ketten, Ringe, Perlen und Piercings, denn überdies gelten auch Sticker und Tätowierungen, welche den intimen Bereich zieren als Intimschmuck. Sowohl Frauen als auch Männer schmücken bzw. verzieren ihre intimen Zonen gerne mit Schmuckstücken und Tattoos. Ganz wichtig ist jedoch beim Tragen von Schmuck im Brust- und Genitalbereich eine gründlichere Intimpflege. Zu achten ist darauf, dass der Schmuck im Intimbereich nicht reizt und Entzündungen hervorruft, nicht zu Verletzungen führt und dass zusätzlich spezielle Pflegemittel angewendet werden.
Sicherlich gibt es in Italien wundervolle Schlösser und Burgen. Doch das Italienische Schloss ist weniger ein prachtvolles Gebäude in Italien als viel mehr eine Art „Keuschheitsgürtel“. Diese Keuschheitsgürtel bestehen oft aus Metall und sollen - angelegt um den Bauch, zwischen den Beinen versehen mit einem eisernen Band und am Rücken verschlossen mit einem abschließbaren Schloss - die Masturbation bzw. die Durchführung des Geschlechtsverkehrs verhindern. Da erstmals nachweislich im italienischen Padua im 14. Jahrhundert der Keuschheitsgürtel erwähnt wurde, wird dieser auch als Italienisches Schloss bezeichnet. Neben den Begriffen Keuschheitsgürtel, Italienisches Schloss gibt es auch noch die Bezeichnungen Venusgurt und Florentiner Gürtel. Auch in der BDSM-Szene kommt das Italienische Schloss oft zum Einsatz.
Lateinisch incestum steht für Unzucht, Inzest, Blutschande. Als Inzest wird der Geschlechtsverkehr unter verwandten Personen bezeichnet. So zählt auch der sexuelle Missbrauch von Kindern innerhalb der Familie, werden diese von Vater oder Mutter, Onkel, Tante, Bruder oder Schwester zum Geschlechtsverkehr aufgefordert, als Inzest. Inzest ist moralisch bedenklich und wird juristisch verurteilt. Inzest ist ein gesellschaftliches Tabu-Thema, kommt jedoch nicht unbedingt selten vor. Es gibt Regionen, in denen die sexuelle Beziehung zwischen Verwandten nicht als Blutschande oder Unzucht angesehen wird. In Dörfern, welche sich weitab von jeglicher Zivilisation befinden, gibt es oftmals noch heute Inzest-Familien. Auch im Alten Ägypten bei den Pharaonen und in Griechenland bei den Olympischen Göttern gab es einst die Geschwisterehe. Doch die Unzucht, die Blutschande, der Inzest - auch Beischlaf unter Verwandten - ist, und bleibt in Deutschland verboten. Der Geschwisterinzest - Geschlechtsverkehr unter leiblichen Geschwistern - ist ebenso wie der Beischlaf zwischen Vater und Tochter, Mutter und Sohn - eine strafbare Handlung.
Die Beschneidung der Genitalien bzw. die weibliche Genitalverstümmelung ist ein grausames Ritual, welches noch immer in derzeit ca. 30 Ländern der Erde durchgeführt wird. Die Inzision hingegen wird noch als mildeste Variante bezeichnet. Bei der Inzision handelt es sich jedoch gleichwohl um die Beschneidung der Vorhaut der weiblichen Klitoris. Eine Beschneidung - Voll- oder Teilbeschneidung - wird jedoch auch bei Männern / Jungen vorgenommen. Die Inzision - Beschneidung der Vorhaut - erfolgt dann im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs, wenn beispielsweise eine schmerzhafte Verengung der Vorhaut / Phimose vorhanden ist. Eine der aufwendigeren Methoden, welche zu den Vorhaut erhaltenden Operationstechniken zählt, ist die sogenannte Triple Inzision.
Das lateinische Wort „ipse“ steht für „selbst“. Die Ipsation ist demzufolge ein weiterer Begriff für die Selbstbefriedigung / Onanie. Bei der Ipsation / Masturbation werden die erogenen Zonen / Geschlechtsteile mit den Fingern, der Hand oder mit anderen Hilfsmitteln / Sexspielzeugen stimuliert, bis der Orgasmus erreicht wird. Selbstbefriedigung / Ipsation - bei Frauen und Männern - ist keineswegs gesundheitsschädlich und schon gar nicht eine strafbare sexuelle Handlung. Es sei dem, die Ipsation / Masturbation, Stimulierung der Geschlechtsorgane wird in der Öffentlichkeit durchgeführt. In diesem Fall wird die Ipsation / Selbstbefriedigung / Onanie als „Erregung des öffentlichen Ärgernisses“ angesehen und nicht selten ist mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.
Die Fellatio, das Lecken und Saugen des männlichen Geschlechtsteils / Glied, wird auch Irrumatio genannt. Irrumatio ist weiter nichts, als ein weiteres Synonym für Fellatio - viel mehr aber ist es die theologische Bezeichnung des Begriffes Fellatio. Im 4. Jahrhundert gab es einen römischen Grammatiker mit Namen Nonius Marcellus, welcher das Wort „ruma“ vom altrömischen Wort Brust ableitete und dieses mit „Rumina“ - einer römischen Göttin für Säuglinge - in Verbindung brachte. Die Irrumatio / Fellatio wird umgangssprachlich auch als „blasen“ bezeichnet. Die etwas obszönere Begriffserklärung für Irrumatio lautet „Mundfick“. Mitunter fällt auch der Begriff „Kopfkick“ in diesem Zusammenhang, jedoch auch die etwas „zärtlichere“ Bezeichnung - Intimkuss / Intimküsse - steht für Irrumatio / Fellatio.