Lack - ein Begriff, viele Bedeutungen. Doch in der Erotik bzw. in der Fetisch-Szene hat Lack seine ganz besondere Bedeutung. Kleidungsstücke und Dessous aus glänzendem Lack, in den schönsten Farben, sind sehr gefragt. Die einen Fetischisten mögen den Geruch von Lack als ebenso von Latex oder Leder. Die anderen hingegen bekommen beim Tragen der Dessous aus Lack oder Latex und Leder schöne Gefühle. Andere wiederum mögen sowohl den Geruch von Lack und Leder als auch das wunderbare Tragegefühl. Die Vorliebe für Fetisch-Outfits aus Lack, Leder und Latex ist keineswegs nur den Damen vorbehalten. Auch die Herren der Schöpfung finden Lack und Leder Dessous hinreißend. Entweder nur als Betrachter der in Lack gehüllten Ladys oder aber, weil sie selbst dem Fetisch verfallen sind und gerne Lack, Latex oder Leder Kleidung tragen.
Eis kann man lecken aber nicht nur dieses. Umgangssprachlich wird der Oralsex bzw. Cunnilingus als Lecken bezeichnet. Mit der Zunge bereitet der Mann seiner Partnerin ein ganz besonders sexuelles Vergnügen. Wenn er die Vulva bzw. die Vagina der Frau mit der Zunge stimuliert. Dies kann je nach Intensität und Ausdauer bis zum Orgasmus der Partnerin führen. Nicht jeder Mann steht auf das Lecken des weiblichen Intimbereiches. Jedoch muss diesbezüglich gesagt sein, dass das Lecken / Cunnilingus der weiblichen Lustgrotte auch eine sehr große Intimität ist, und mitunter auch oft erst in einer länger bestehenden Partnerschaft praktiziert wird.
Als Lesbe wird umgangssprachlich eine heterosexuelle Frau bezeichnet. Mitunter werden Lesben auch Lesbierinnen genannt. Eine Lesbe sein, bedeutet nicht nur, eine andere Frau sexuell zu begehren. Daher gehen die Lesben mit der Definition homosexuell auch sehr empfindlich um. Schließlich möchten Lesben nicht alleine nur auf ihre sexuellen Empfindungen reduziert werden. Vielmehr bekennen sie sich offen zu ihrer gleichgeschlechtlichen Liebe. Der Sex mit der Partnerin spielt in der lesbischen Beziehung sicherlich auch eine bedeutsame Rolle. Doch im Endeffekt sind lesbische Frauen, die zusammenleben, auch einander sehr zugetan. Lesben lieben mit Gefühl. In jeglicher Hinsicht. Eine Partnerschaft von Lesben wird mitunter sogar sehr viel eher toleriert als homosexuelle Beziehungen von Männern.
Der Begriff Libido stammt aus dem lateinischen. Das Wort steht für Begierde oder sexuelles Begehren - auch sinngemäß für Trieb, Lust bzw. Wolllust. Die Libido ist demzufolge das sexuelle Verlangen, das Lustempfinden - sozusagen der unbändige Drang, die höchste Lust auf sexuelle Erfüllung. Sehr oft ist die Libido so ausgeprägt, dass sich all jene, die ihre Triebhaftigkeit nicht unterdrücken können, auch zum Spontansex verleiten lassen. Sogar Siegmund Freund erwähnte die Libido bereits schon in seiner Psychoanalyse. Es kommt hin und wieder auch vor, dass die Libido / das sexuelle Verlangen gestört ist. Dies ist bei einigen Frauen mitunter während der Schwangerschaft oder nach der Geburt des Kindes möglich. Es gibt zudem diverse Medikamente, welche eine Störung der Libido hervorrufen können. Auch Stress und Beziehungsprobleme können durchaus eine gestörte Libido zur Folge haben.
Fast niemand ist davor gefeit, ihm nicht einmal zu „begegnen“ - den Liebeskummer. Verlässt einem die oder der Liebste, kann dies durchaus zu großen Kummer führen - Liebesschmerz bzw. Liebeskummer. Doch auch wenn die Liebe zu einem Menschen unerwidert bleibt, kann dies zu Liebeskummer führen. Die oder der Betreffende verzehrt sich nach eben jenem Menschen, den sie / er begehrt - der ihr / ihn allerdings nicht die Liebe entgegen bringt, welche erwünscht und herbeigesehnt wird. Liebeskummer ist an sich harmlos. Der Liebeskummer - so heißt es - besteht aus vier Phasen. Nachdem die ersten beiden Phasen überstanden sind, beginnt das Umdenken, welches in Phase 4 dazu führt, ein neues Lebenskonzept zu verfolgen. Liebeskummer kann mit Bauch- und Kopfschmerzen einhergehen. Nicht selten führt der Liebeskummer auch zu Appetitlosigkeit. Allerdings gibt es ebenfalls Menschen, die sich in ihren Liebesschmerz / den Liebeskummer förmlich hineinsteigen. Bei labilen Menschen vor allem, die an Liebeskummer leiden, kann dieser durchaus zu schweren psychischen Erkrankungen führen und mitunter auch zum Suizid.
Benötigen Männer einen bestimmten Duft, um Frauen zu erobern? Brauchen Frauen Lockstoffe, um Männer auf sich aufmerksam zu machen? Lockstoffe gibt es tatsächlich. In vielen Erotik-Shops werden Lockstoffe in Ampullen oder auch als Sprays angeboten. Doch wirken Lockstoffe tatsächlich, machen diese unwiderstehlich anziehend? Es heißt, dass es nur einen einzigen Lockstoff gibt, der Frauen schwach werden lässt. Der ureigene Duft des Mannes, männlich herb, leicht verschwitzt. Künstliche Lockstoffe gibt es zu kaufen. Der körpereigene Duft bzw. Lockstoff kann hingegen nirgendwo käuflich erworben werden. Was als Lockstoff tatsächlich wirkt, kommt auf das Gegenüber an. Man kann einen Menschen „gut riechen“ oder eben nicht. Sicherlich mag es Lockstoffe geben, die sexuelle Begierde erwecken, die das Gegenüber in den Bann ziehen, verzaubern, zur Verführung einladen. Doch der einzig wahre Lockstoff ist die eigene Ausstrahlung und die damit verbundene Wirkung auf den anderen. Wer geliebt werden möchte, so - wie er ist, hat keine Lockstoffe nötig, um auf sich aufmerksam zu machen.
„Lolita“ ist ein Roman von Vladimir Nabokov, welcher als sehr umstritten galt. Der pädophile Ich-Erzähler, der mit seiner zwölfjährigen Stieftochter Dolores - Lolita genannt - zwei Jahre lang durch die USA reist. Sei geben sich als Vater und Tochter aus. Zwischen den beiden entspinnt sich eine sexuelle Beziehung. Das Mädchen findet schnell heraus, wie sie ihren Stiefvater um den kleinen Finger wickeln kann. Geschickt macht sie sich dies zunutze. Doch irgendwann nehmen die Exzesse aus Leidenschaft, Sex und Lustschmerz zu. Dolores - Lolita - begibt sich auf die Flucht. Als Lolita werden - wohl auch in Anlehnung des Films - Mädchen mit dem „gewissen Etwas“ der Unschuld bezeichnet, doch auch sehr junge Frauen, die trotz ihrer mädchenhaften Weiblichkeit ein wenig Naivität versprühen.
Loverboy - ist einerseits eine kanadische Rockgruppe, andererseits ein Song von Billy Ocean und ebenso eine Filmkomödie aus dem Jahre 1989. Doch als Loverboy werden zudem auch Männer bezeichnet, welche zu einem bestimmten Zuhältertyp zählen. Die Loverboys machen sich vornehmlich an minderjährige Mädchen heran, welche sehr schüchtern sind, die ein noch nicht ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben oder aus einem desolaten sozialen Umfeld stammen. Der Loverboy gaukelt dem jungen Mädchen seine Liebe vor, verwöhnt es mit Geschenken, Zärtlichkeit und viel Aufmerksamkeit. Sofern der Loverboy das absolute Vertrauen des Mädchens und dessen Liebe „sicher“ hat, wendet sich das Blatt. Nach und nach werden die jugendlichen Mädchen von ihren Loverboys sexuell gefügig gemacht, und später zur Prostitution gezwungen.
Der Begriff lubricare stammt aus dem Lateinischen und wird als „schlüpfrig machen“ deklariert. Als Lubrikation ist die schleimige Gleitflüssigkeit der Frau gemeint, welche aus der Vagina austritt, wenn die Frau sexuelle Erregung verspürt. Die Lubrikation sorgt für genügend Feuchtigkeit in der Scheide und somit für eine bessere Gleitfähigkeit. Durch die Lubrikation wird das schmerzlose Eindringen des Penis in die Scheide der Frau ermöglicht. Sofern jedoch wenig Scheidenflüssigkeit produziert wird hingegen von Lubrikationsmangel gesprochen.
Der Orgasmus, der sexuelle Höhepunkt wird auch sehr poetisch als Lustgipfel bezeichnet. Der Lustgipfel lässt sich natürlich nicht nur während des Geschlechtsverkehrs erreichen. Auch das Liebesspiel, das Erkunden der erogenen Zonen mit den Fingern, Lippen und dem Mund kann durchaus dazu führen, dass das Paar den Lustgipfel erreicht. Als Lustgipfel wird mitunter auch nur die weibliche Ejakulation bezeichnet. Denn es heißt, wenn Frauen „abspritzen“ - was nicht jeder Frau gegeben und somit etwas „Besonderes“ ist - haben sie den Gipfel der Lust / den Lustgipfel erreicht. In vielen Büchern oder Erotikgeschichten wird der sexuelle Höhepunkt / der Orgasmus als das Erreichen des Lustgipfels beschrieben.
„Lustschmerz“ heißt ein erotischer SM-Roman der Autorin Sara Bellford. In diesem Buch geht es um einen Mann mit Namen Alan Baxter, welcher Frauen „sammelt“, die er „besitzen“ will. Er macht sie sich gefügig, demütigt sie, und sie betteln dennoch nach Liebe und Erfüllung. Sara Bellford beschreibt in ihrem Roman „Lustschmerz“ Szenen sexueller Höhepunkte, die in Verbindung mit Qual, Lust und Schmerz erreicht werden. Lustschmerz ist sehr schwer zu definieren. Es heißt, dass viele Menschen sehr oft nur sexuelle Lust in Verbindung mit Schmerzen verspüren können. Die Schmerzen hingegen, welche als Lustschmerz beschrieben werden, sind recht unterschiedlicher Natur. Der Lustschmerz kann sowohl brennend intensiv als auch stechen oder ziehend bzw. drückend sein. Lustschmerz kann durchaus sehr heftig und qualvoll sein. In der Sado-Maso Szene werden viele Praktiken eingesetzt, die den Lustschmerz zur Folge habe.