Erotik-Lexikon

Mammalverkehr

Der Mammalverkehr wird auch Busen-Sex und - etwas frivoler - „Tittenfick“ genannt. Im lateinischen steht coitus intermammarius oder coitus intra mammas für den Begriff Mammalverkehr. Der Busen-Sex wird ebenso als sicherer Verkehr bezeichnet, jedenfalls solange wie das Sperma des Mannes nach der Ejakulation nur über die Brüste, das Dekolleté und den Hals der Frau läuft. Mammalverkehr kann sowohl von Frau und Mann als auch von zwei Frauen praktiziert werden. Beim Mammalverkehr steckt der Mann seinen Penis zwischen die Brüste der Frau und kann durch Reibung seine Lust steigern, bis er zum Orgasmus kommt. Diese heterosexuelle Variante des Mammalverkehrs ist auch unter dem Namen „Spanische Massage“ oder „Spanische Krawatte“ bekannt.


Masochist / Masochismus

Masochisten sind Menschen, die erst - wenn sie gedemütigt, unterdrückt und Schmerzen zu spüren bekommen - sexuelle Erregung verspüren. Der Masochismus ist eine Paraphilie, die das ganze Gegenteil von Sadismus ist. Wenngleich Masochismus gegen Ende des 18. Jahrhunderts zum ersten Mal in der Psychiatrie erwähnt wurde, gilt Masochismus heute nicht mehr als sexuelle Störung. Masochisten sind nicht krank, nur weil sie auf extreme Weise erst sexuelle Lust empfinden können. Die Sado-Maso Szene ist in den letzten Jahren stark gewachsen.


Mannesschwäche

Unter dem Begriff Mannesschwäche - umgangssprachlich - ist die Unfähigkeit des Mannes zu verstehen, eine Erektion zu bekommen. Mannesschwäche steht somit für eine Sexualstörung bei Männern. Die Impotenz ist sozusagen dem Begriff / Wort Mannesschwäche gleichzusetzen. Lässt also die sexuelle Manneskraft des Penis nach - geht dem Mann die Fähigkeit verloren, einen „Ständer“ zu bekommen und ist er aufgrund dessen nicht mehr in der Lage, den Geschlechtsakt zu vollziehen - wird dies im deutschen Sprachraum als Mannesschwäche bezeichnet.



Massagestab

Ein Massagestab ist ein Hilfsmittel, welches auch in der Erotikbranche nicht fehlen darf. Massagestäbe können Verspannungen lösen, sie können jedoch auch - und dafür sind sie gedacht - auch die erogenen Zonen des Körpers stimulieren, um dort ungeahnte Gefühle auszulösen. Als Massagestab wird umgangssprachlich der Vibrator bezeichnet. Vibratoren / Massagestäbe gibt es in vielfältigen Ausführungen, ebenso bestehen sie aus unterschiedlichen Materialien. Einstmals wurde der Massagestab nur zu dem Zweck entwickelt, als medizinisches Gerät bei der weiblichen Hysterie entgegenzuwirken. Unterdessen dienen Massagestäbe jedoch als Sextoy - den Frauen vor allem als Masturbationshilfe. Es gibt allerdings auch spezielle Vibratoren / Massagestäbe für Männer - gleichwohl auch solche für Frauen - die für den Anus gedacht sind.


Masturbation

Früher wurde sie verpönt, verurteilt und als „verboten“, „schmutzig“, und „schändlich“ bezeichnetet - die Masturbation. Die Ansichten haben sich jedoch im Laufe der Jahre geändert, was die Masturbation anbelangt. Masturbation ist nichts anderes als Selbstbefriedigung, die sowohl manuell als auch mit Hilfsmitteln / Sex-Toys durchgeführt werden kann. Bei der Masturbation werden die Geschlechtsorgane so lange stimuliert, bis der Orgasmus einsetzt. Frauen als auch Männer masturbieren, was weder krankhaft, noch ungesund, sondern durchaus normal ist - auch dann, wenn die Partner in einer glücklichen Beziehung leben, in der es auch sexuell stimmt. Mitunter wird die Masturbation sogar als Vorspiel vor dem Geschlechtsverkehr durchgeführt. Hierbei ist es den Paaren selbst überlassen, welcher Partner vor dem anderen masturbiert oder, ob es gar beide gleichzeitig tun.     


Mixoskopie

Mixis steht für Beischlaf und skopein für Zuschauen. Als Mixoskopie wird die sexuelle Erregung bezeichnet, die beim bloßen Betrachten sexueller Handlungen eintritt. Bei der Mixoskopie kommt der Zuschauer auf seine sexuellen Kosten. Hierbei allerdings gibt es unterschiedliche Arten - so können sowohl Männer sexuell erregt werden, wenn sie der eigenen Partnerin beim Sex mit einem anderen Mann zusehen. Doch auch schwule Männer finden Gefallen daran, Männern beim Analverkehr zuzusehen. Es gibt auch noch weitere Formen der Mixoskopie. So ist es durchaus auch so, dass der Anblick von Mensch und Tier (Frau und Hund) - wobei Mensch sich vom Tier „besteigen“ lässt - höchstes Lustempfinden hervorruft, was wiederum im Endeffekt zum Orgasmus führt.


Missionarsstellung

Bei der Missionarsstellung handelt es sich um eine Sexstellung, in welcher die Frau auf dem Rücken liegt. In dieser Position spreizt sie ihre Beine, der Partner - welcher sich über ihr befindet - kann so tief in sie eindringen. Viele Paare lieben sich in der Missionarsstellung, vor allem beim „ersten Mal“. In der - oft auch als langweil beschriebenen - Missionarsstellung kann jedoch ein noch intensiveres Sexerlebnis erzielt werden, wenn die Frau unter ihrem Po ein Kissen liegen hat.


Morgenlatte

Männer und männliche Jugendliche haben nach dem Erwachen am Morgen oftmals einen „Ständer“ - ein erigiertes Glied. Dies ist nichts Ungewöhnliches und auch nicht unnormal. Die Morgenlatte, als welche die morgendliche Erektion umgangssprachlich bezeichnet wird, wird mit den nächtlichen Träumen in Verbindung gebracht. Oft wird behauptet, die Morgenlatte bekommt der Mann nur, wenn er sexuelle Träume hatte. Dem ist allerdings keineswegs so. Mit sexueller Erregung hat die Morgenlatte nichts tun. Viel mehr ist sie der Traumphase - der REM-Phase - zuzuschreiben. In dieser Traumphase beschleunigen sich Atmung und Puls. Der Inhalt eines Traumes muss nicht einen sexuellen Hintergrund habe, denn jeder intensiv durchlebte Traum kann eine Erektionen hervorrufen und somit für die Morgenlatte beim Mann verantwortlich sein. 


Möpse

Sicherlich sind Möpse eine Hunderasse. Doch als Möpse werden gleichwohl auch die weiblichen Brüste bezeichnet. Vor allem dann, wenn Mädchen oder Frauen sehr ausgeprägte Rundungen bzw. pralle Brüste haben, werden diese gerne Möpse genannt. Für die weiblichen Brüste gibt es außer dem Begriff Möpse noch eine andere Bezeichnung, so werden die Brüste der Frauen auch Titten genannt. Mitunter wird auch von „dicken Dingern“ gesprochen.


Muschi

Muschi ist einerseits ein beliebter und „alter“ Name für Katzen. Doch ebenso ist  „Muschi“ u.a. noch ein Kosename für Frauen. Gleichermaßen ist aber auch die weibliche Vagina umgangssprachlich mit mehreren Namen behaftet. Der ordinäre Ausdruck Fotze ist desgleichen eine Bezeichnung für die Vulva, überdies noch das Wort Möse. Doch auch Pussy oder Muschi sind Begriffe für das weibliche Geschlechtsorgan. In vielen Erotikanzeigen liest man von feuchten Muschis, Muschi spritzen, Muschi lecken oder vom Muschi Fick.




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