Erotik-Lexikon

Sado-Maso

Sadomasochismus wird kurz Sado-Maso genannt. Das Kürzel für Sado-Maso ist SM. Beim Sado-Maso stehen vor allem Züchtigungen im Vordergrund, die Demütigung von Menschen und das Zufügen von Schmerzen. In der Sado-Maso Szene gibt es daher zweierlei Arten von Menschen. Diejenigen, die sich quälen und züchtigen lassen wollen - Sklaven, Devote - und die anderen, welche die Bestrafungen ausführen. Die Formen und Arten der Züchtigungen sind sehr vielfältig und unterschiedlich. Ebenso verschieden wie die Menschen, die auf sadomasochistische Spiele stehen. Sado-Maso ist ein Teilbereich des BDSM.


Sadophobie

An einer Sadophobie „leiden“ Menschen, die Angst davor haben, sich sexuell oder in jeglicher Form unterwerfen zu müssen. Auch die feindselige Haltung gegenüber dem Sadomasochismus und die Verachtung der Menschen, die Sadomaso betreiben, sind eine Art von Sadophobie. Als berühmtes Beispiel wird in dieser Beziehung auch Alice Schwarzer genannt. Die Herausgeberin der Frauenzeitschrift „Emma“ ist eine große Gegnerin von SM. Sie hat sich einst offen dazu bekannt. Daher wurde ihr auch eine Sadophobie unterstellt. Die Abneigung gegen sadomasochistische Neigungen und Praktiken - die Sadophobie also - ist nicht zwangsläufig eine Krankheit, als viel mehr eine extreme Abneigung, die Ekel und auch Abscheu erzeugt, sobald das Wort Sadomasochismus auch nur genannt wird.


Safer Sex

Wenn eine Schwangerschaft nicht erwünscht ist, die Frau aber die Pille nicht nimmt oder diese nicht verträgt, ist Safer Sex erforderlich. Safer Sex ist schützt nicht nur gegen ungewollte Schwangerschaft, auch gegen Geschlechtskrankheiten und Aids bzw. HIV. Sicherer Sex bzw. Safer Sex bedeutet, dass beim Geschlechtsverkehr ein Kondom verwendet wird. Kondome - auch Präservative genannt - gibt es in verschiedenen Größen, Farben, Geschmacksrichtungen und Ausführungen. Somit kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Safer Sex - Sex mit Kondom - soll vor allem dazu dienen, dass Körperflüssigkeiten (Sperma) des Mannes nicht in die Scheide der Frau gelangen können. Somit ist die Gefahr gebannt, dass Frauen schwanger werden. Ebenso verhindert das Kondom, dass beim Sex Geschlechtskrankheiten übertragen werden. Safer Sex schützt jedoch nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Vor allem dann, wenn diese oft Sex mit „fremden“ Frauen / oder Prostituierten haben.


Schenkelverkehr

Der Schenkelverkehr ist eine Sextechnik, die sowohl heterosexuelle Paare als auch homosexuelle Männer anwenden können. Besonders schwule Männer, die keinen Analverkehr praktizieren möchten, bevorzugen den Schenkelverkehr, um sexuelle Erfüllung zu erreichen. Beim Schenkelverkehr steckt der Mann seinen Penis zwischen die Oberschenkel der Partnerin / des Partners. Durch Reibung des Penis und die rhythmischen Bewegungen der Schenkel kann der Mann zum Orgasmus gelangen. Der Schenkelverkehr ist auch eine sichere Sexpraktik, da bei dieser Stellung Frauen nicht schwanger werden können. Die Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten als auch das Risiko, sich mit HIV / AIDS anzustecken, ist beim Schenkelverkehr weitestgehend ausgeschlossen.


Sexarbeiter / Sexarbeiterin

Als Huren, Prostituierte, Nutten werden weibliche Sexarbeiterinnen bezeichnet. Wenngleich auch der „Beruf Hure“ heutzutage offiziell anerkannt ist, so werden die Sexarbeiter und Sexarbeiterinnen immer noch diskriminiert. Sexarbeiterinnen müssen sich an diverse Vorschriften halten, und können nicht zu jeder Tageszeit und auch nicht an jedem Ort „anschaffen“ gehen. Es sind allerdings nicht nur Frauen, die ihre Dienstleistung im horizontalen Gewerbe anbieten, denn selbst Männer arbeiten als Sexarbeiter. Oft wird angenommen, dass es nur Schwule sind, die sich als Stricher ihren Lebensunterhalt verdienen. Als Sexarbeiter zählen allerdings auch Frauen und Männer, die ihren erotischen Begleitservice anbieten. Zudem gibt es ebenfalls männliche Sexarbeiter, deren Escortservice sich speziell an einsame Frauen richtet.


Sexsklave / Sexsklaven

Sklaven von einst wurden grausamer physischer und psychischer Folter unterzogen, misshandelt, gequält und gedemütigt. Sie wurden zur Knechtschaft angehalten, zur Sklavenarbeit gezwungen. Sexsklaven sind nichts anderes als Untergebene. Doch ein Sexsklave möchte gedemütigt, gezüchtigt und bestraft werden. Sexsklaven haben eine devote Neigung, die sie vor allem im Bereich des BDSM ausleben können. Wenn devote Männer zum Sexsklaven oder Frauen zu Sexsklavinnen werden, dann nur, weil sie es selbst so möchten. Auch die „Folterungen“ in den BDSM Rollenspielen sind nicht mit der gewaltsamen Folter der Sklaven von einst zu vergleichen. Wenngleich auch diverse Foltermethoden und Folterinstrumente längst vergangener Jahre angewandt und benutzt werden, so wird stets darauf geachtet, dass der Sexsklave keinen gesundheitlichen oder körperlichen Schaden erfährt.

Sexsklaven unterwerfen sich, weil sie mitunter nur Lust empfinden, wenn sie Schmerzen spüren. Ein Sexsklave begibt sich nur in „Knechtschaft“, wenn er es aus freien Stücken möchte, um seine devoten Neigungen und seine ganz persönlichen sexuellen Vorlieben auszuleben.


Sexkürzel

In vielen Kontaktanzeigen und Sexkontakt-Inseraten sind unterschiedliche Kürzel zu finden, welche für Unwissende oft nicht richtig zu deuten sind. Werden zum Beispiel Zahlenketten wie - 38/m/190/80 angegeben - ist schnell klar, dass es sich bei diesem Sexkürzel um die Angaben Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht der Person handelt. Das Sexkürzel 20x7 cm beschreibt sowohl Penislänge als auch die Breite des männlichen Luststabes. Die Zahl 69 ist hingegen wohl eher eines der bekannteren Sexkürzel, steht diese für die 69-er Stellung - in der beide Partner sozusagen das Geschlechtsteil des anderen vor Augen haben und sich „französisch“ verwöhnen - lecken - können.

Bei AC/DC handelt es sich nicht zwangsläufig um die australische Hardrock-Band, die in den 70er Jahren große Erfolge feierte, als ebenso um ein Sexkürzel, welches die Bisexualität kennzeichnet. Das Sexkürzel bi steht kurz und bündig für Bisexualität. BmB ist keineswegs ein Sex-Spiel als viel mehr die Abkürzung für - Bitte mit Bild. BV hingegen steht als Sexkürzel für Brustverkehr. Die Anzahl an Sexkürzeln ist sehr hoch und stetig kommen neue Begriffe hinzu, welche in den Sexkontakten angegeben werden.


Sodomie

Die Zoophilie ist unter dem Begriff Sodomie bekannt. Namensgeber für Sodomie ist Sodom, der von Gott zerstört wurde, um seinen lasterhaften Ausschweifungen ein Ende zu bereiten. Als Sodomie werden sexuelle Handlungen mit Tieren bezeichnet. Seine „Liebe“ zu Pferden wurde in den USA einem Mann zum Verhängnis. Dieser hatte in einem „Sodomie Bordell“ - einer Farm mit zahlreichen Tieren - in Washington Sex mit einem Pferd. Der Mann starb noch im Krankenhaus an den schweren Verletzungen, die er sich beim Verkehr mit dem Pferd zugezogen hatte.

Als Sodomie wird in Frankreich zugleich auch das Eindringen in den Anus bezeichnet. Ebenso steht Sodomy im englischen Sprachraum für den Analverkehr.


Spanische Fliege

Die Spanische Fliege ist keine Stubenfliege aus Spanien, sondern ein sehr bekanntes Potenzmittel. Leider ist die Spanische Fliege nicht frei von Nebenwirkungen, was viele Nutzer dieses Aphrodisiakums scheinbar nicht wissen. Sicherlich ist die lustfördernde / triebsteigernde Wirkung des Potenzmittels „Schwarze Fliege“ bekannt. Allerdings ist enthaltene Wirkstoff Cantharidin ein hochwirksames Gift, welches schon in kleiner Dosis zum Tode führen kann.

Das Cantharidin in der Spanischen Fliege ist ein Sekret, welches ein kleiner Käfer mit metallisch grüner Farbe dann ausscheidet, wenn er sich bedroht fühlt. Cantharidin ist ein Gift, das bei oraler Einnahme sofort zum Tod führt. Auch auf der Haut hinterlässt das Cantharidin unangenehme Spuren. Die betroffenen Hautstellen röten sich sofort, werfen Blasen auf und schmerzen. extrem.

Im Potenzmittel „Spanische Fliege“ wirkt das Reizgift Cantharidin direkt auf die männlichen Geschlechtsorgane, die Harnwege und Harnröhre. Wird das Aphrodisiakum des Öfteren eingenommen, ist mit zahlreichen Schädigungen innerer Organe zu rechnen. Leberschäden, Kreislaufstörungen, Nierenversagen können die Folge sein und ebenso der Tod.


Swinger-Club / Swingerklub

Viele Paare gehen heute in einen Swinger-Club, um Sex mit anderen Partnern genießen zu können, ohne den eigenen Partner zu betrügen. Gemeinsam ziehen die Paare in den Swinger-Club und treffen sich dort mit Gleichgesinnten. Mitunter kennen sich die Swinger, wie die Menschen genannt werden, die einen Swinger-Club besuchen, bereits schon über einen längeren Zeitraum. Nicht nur Paare suchen einen Swingerclub auf, oft auch einzelne Herren und Damen. Hingegen sind Frauen, die alleine einen Swingerclub besuchen, mitunter recht selten. Swingerklub-Besuche finden nicht nur statt, um Partnertausch zu erleben. Auch Menschen mit Hang zum Voyeurismus und exhibitionistisch veranlagte Menschen besuchen Swingerklubs. Gruppenpartys und Gang-Bang-Partys finden in zahlreichen Swingerclubs statt. In vielen Swinger-Clubs gibt es überdies bestimmte Motto-Abende, die ein oder mehrmals in der Woche bzw. am Wochenende stattfinden.




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