Tantra, die indische Lehre, vermag selbst „eingeschlafene“ Beziehungen wieder zu retten und sorgt für frischen Schwung im Ehebett. In Tantra Seminaren lernen die Teilnehmer, ihren eigenen Körper bewusster wahrzunehmen. Sie lernen allerdings nicht nur, sich selbst richtig kennen, sondern auch den eigenen Partner und dessen erogene Zonen. Tantra-Massagen sind ein sinnliches Erlebnis und der Fantasie sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt.
Die erotischen Tantra Massagen können auf vielfältige Art durchgeführt werden. Einmal mittels Händen, Fingern und Fingerspitzen. Hierbei werden die Hände vorher „aufgeladen“, indem sie aneinander gerieben werden. Sodann kann mit der eigentlichen sanften Tantra-Massage begonnen werden. Am Besten beginnend bei den empfindlichen Zonen des Kopfbereiches, Ohren, Nase, Augen, Mund, Lippen und Wangen. Dann arbeitet sich der streichelende Partner langsam abwärts. Eine weitere Möglichkeit der Tantra-Massage wäre das Streicheln des nackten Körpers mit einer zarten Feder.
Tantra ist keine Gruppensex Orgie, wie oft vermutet wird. Tantra ist eine sinnliche Kunst, die jeder erlernen kann und die für jede partnerschaftliche Beziehung, auch auf sexueller Ebene, eine Bereicherung ist.
Wenn Frauen lustvoll in den Telefonhörer stöhnen, können Männer schon ganz schön scharf werden. Telefonsex ist kein alter Hut, heute noch so aktuell und genauso sensationell wie in früheren Jahren. Viele Frauen, die Telefonsex machen, lieben die Anonymität und auch die Männer, welche die Telefon-Erotik Hotline wählen, wissen diese zu schätzen. Oft sind es sogar verheiratete Männer, die vom Telefonsex nicht genug bekommen können. Telefon-Erotik bietet für jeden Fetischliebhaber das passende Telefonsex-Girl und selbst ein schüchterner Mann wird seinen Spaß mit einer Telefonsex-Lady haben, da er sich ihr ohne Hemmungen anvertrauen kann. Telefon-Erotik hat unterdessen ganz neue Dimensionen angenommen. Dirty Talk und heiße, erotische Gespräche finden nicht mehr nur am Telefon statt. Dank Webcam kann sogar ein direkter Kontakt in Bild und Ton hergestellt werden. Somit gestaltet sich Telefonsex noch viel aufregender. Wer jedoch beim erotischen Talk am Telefon weiterhin anonym bleiben möchte, hat auch dazu immer noch reichlich Gelegenheit.
Bei der Transsexualität handelt es sich um eine Geschlechtsidentitätsstörung. Somit wird die Transsexualität auch als Krankheit anerkannt. Menschen, die im „falschen Körper“ geboren werden, sich mit ihrem Geschlecht nicht abfinden können, leiden mitunter jahrelang unter diesem Zustand. Es wird unterschieden zwischen Transfrauen und Transmännern. Seit dem 20. Jahrhundert ist es nunmehr möglich, den Menschen, die ihr Geschlecht nicht annehmen können und lieber „im anderen Körper“ stecken möchten, auch medizinisch helfen zu können. Doch bis zur eigentlichen Geschlechtsumwandlung geht der Transsexuelle einen weiten Weg, der mit vielen Hindernissen gepflastert ist. Transsexualität mag zwar offiziell als Krankheit anerkannt sein, jedoch stoßen Transsexuelle, die den Wunsch äußern, sich nicht nur äußerlich, sondern auch körperlich dem eigentlich gewünschten Geschlecht „anzupassen“ oft auf Unverständnis. Als Junge geboren wurde auch Lorenzo, bekannt aus der DSDS-Show. Unterdessen ist Lorenzo kein Junge mehr, sondern eine junge Frau mit Namen Lorielle London bzw. Lori Glory. Der Transsexuelle ließ sich nach einer Behandlung mit weiblichen Hormonen und Gesichts-OPs, die ihm zum weiblichen Aussehen verhalfen auch Brustimplantate einsetzen, um weibliche Rundungen zu bekommen.
Transvestiten sind Menschen, die gerne Kleidungsstücke tragen, welche nicht spezifisch fürs eigene Geschlecht sind. Als Transvestit gilt gleichwohl der Mann, der heimlich oder öffentlich Frauenkleidung trägt, als auch eine Frau, die Männerkleidung trägt. Transvestiten können sowohl heterosexuelle und ebenso homosexuelle Menschen sein. Viele männliche Transvestiten haben einfach nur Spaß daran, Frauenkleider zu tragen, sich wie eine Frau zu fühlen. Mitunter ist es jedoch auch ein Fetisch, kann ebenso zur sexuellen Erregung führen - in diesem Sinne fällt oft der Begriff „transvestitischer Fetischismus“. Transvestiten tragen zwar gerne Kleidung des anderen Geschlechts, allerdings wünschen sie nicht die dauerhafte Geschlechtsumwandlung. Dennoch gilt Transvestitismus als eine psychische Störung. Dann jedenfalls, wenn Betroffene seelisch darunter leiden, beide Geschlechterrollen auszuleben. In der Regel führen Transvestiten allerdings ein ganz normales Leben / Familienleben und verkleiden sich nur privat, oft auch heimlich.
Travestie wird oft mit Transvestit verwechselt. Doch es gibt einen großen Unterschied. Denn ein Travestie Künstler schlüpft nur in die Rolle des anderen Geschlechts und spielt es auf der Bühne oder im Film. Ansonsten sind Travestie Künstler ganz normale Menschen, mit einem ganz normalen Privatleben. Travestie-Shows und Travestie-Events sind aus der Unterhaltungsszene nicht mehr wegzudenken. Deutschlands berühmtester Travestie Künstler ist Georg Preuße. Der Artist, Schauspieler und Travestie-Parodist spielte sich als „Mary“ in die Herzen eines Millionenpublikums.
Das Liebesspiel zwischen Frauen sieht natürlich anders aus, als das heterosexueller Paare. Lesbische Frauen lieben u.a. Tribadie. Was wie ein Zauberwort klingt, ist auch eins. Denn Tribadie befördert Frauen in den Himmel der Lust. Im Griechischen steht "tribein" für Reiben. Tribadie / Tribadismus hat mit Reibung zu tun. In diesem Fall handelt es sich um die Reibung der äußeren Genitalien der Frauen. In der Scissoring Position können beide Partnerinnen wunderbar die Sexpraktik ausführen. Denn in dieser Stellung erreicht jede Frau die Schamregion der anderen. Die weiblichen Genitalien beider Partnerinnen berühren sich. Durch die gegenseitige klitorale Stimulation, die durch die Reibung erzeugt wird, gelangen lesbische Frauen zum Höhepunkt. Ebenso wird das Reiben der weiblichen Genitalien an Gegenständen als Tribadie bezeichnet.
In der Sexualität ist alles erlaubt, was gefällt, und mitunter zählt dann auch schon mal Sex mit mehreren Partnern dazu. Wenn drei Partner sich lieben, miteinander Sex haben, wird dies auch Triole genannt. Die Triole kann sowohl aus zwei Frauen und einem Mann als auch aus zwei Männern und einer Frau bestehen. Selbst dann, wenn drei lesbische Frauen oder drei schwule Männer zum Austausch von Zärtlichkeiten zusammenfinden, ist die Triole perfekt. Der Sex zu dritt, der im Volksmund schlicht „flotter Dreier“ genannt wird - egal, in welcher Konstellation dieser stattfindet - wird demzufolge als Triole bezeichnet.
Die Gonorrhoe ist eine bakterielle Infektionskrankheit, welche vorwiegend durch sexuellen Verkehr übertragen wird. Gonorrhoe ist vor allem unter dem Namen Tripper bekannt. Prostituierte und Menschen mit ständig wechselnden Sexualpartnern laufen immer Gefahr, sich „einen Tripper zu holen“. Wenngleich auch heute die Geschlechtskrankheit, als die der Tripper bezeichnet wird, zwar hin und wieder noch auftritt, vor allem bei ungeschütztem Verkehr mit häufig wechselnden Partnern, so ist die Krankheit in Deutschland nicht mehr meldepflichtig. Nach Einführung des Infektionsschutzgesetzes im Juli 2000 wurde die Meldepflicht aufgehoben. Doch selbst wenn es heute nur wenige Fälle von Tripper gibt, so ist die Geschlechtskrankheit dennoch nicht ganz und gar auszuschließen. Besonders in unterentwickelten Ländern tritt die Gonorrhoe noch immer vermehrt auf. Allerdings kann der Tripper nach Einnahme von Antibiotika besiegt werden, ohne dass langfristige Folgeschäden - Unfruchtbarkeit bzw. Sterilität - befürchtet werden müssen.