Die Vagina ist ein inneres, weibliches Geschlechtsorgan, welches auch unter dem Begriff Scheide bekannt ist. Die Vagina ist (im Inneren des Körpers) ist schlauchförmig, dehnbar und dient als „Verbindung“ zwischen äußerem Muttermund und dem Scheidenvorhof. Der Scheidenvorhof bzw. Scheideneingang ist von den kleinen Schamlippen gesäumt und der Klitoris. Rechts und links des Scheideneingangs befinden sich die Bartholinschen Drüsen. Die Vagina ist in etwa zwischen 8 cm und 12 cm lang. Ist die Frau sexuell erregt, weitet sich die Vagina und erleichtert somit das Eindringen des Penis. Kommt es zur Ejakulation des Mannes in der Scheide, gelangt das Ejakulat samt Spermien auf schnellsten Weg vom Muttermund zum Uterus, bis in die Eileiter.
Oftmals wird die Vagina fälschlicherweise als gesamtes weibliches Geschlechtsorgan gesehen. Doch die Scheide liegt „innen“. Das äußere Geschlechtsorgan der Frau wird Vulva genannt.
Mons pubis bzw. Mons veneris ist allgemein unter dem Namen Venushügel bekannt. Der Venushügel ist keine landschaftliche Erhebung als vielmehr ein hügelartiges Fettgewebe, welches den Schambereich der Frau zieht. Daher wird der Venushügel u.a. auch Schamberg oder Schamhügel genannt. Der Venushügel ist ebenfalls der auffälligste Teil der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane, da er sich im wahrsten Sinne des Wortes „abhebt“ und somit auch gleich sichtbar ist, besonders dann, wenn der weibliche Schambereich frei von Schamhaaren ist.
Gefühle ausdrücken, Komplimente machen, dies ist auf vielen Wegen möglich, vor allem aber verbal. Die Sprache ist auch ein wichtiges Instrument der Erotik. Verbalerotik ist der „Sammelbegriff“ für alle verbalen Äußerungen, die mit Sexualität und Erotik in Verbindung gebracht werden können. Wobei die Verbalerotik nicht nur schöne, schmeichelnde Worte umfasst, Liebesgeflüster und anerkennende Worte. Zur Verbalerotik gehören auch Dirty Talk, „schmutzige Worte“, die ebenfalls „antörnend“ sind, als auch obszöne und gar vulgäre Äußerungen. „Besorg es mir, geile Schlampe!“, „Fick mich, geile Sau!“, „Leck meinen Schwanz!“, "Du bist so gut, geiles Luder!" - die verbalen Äußerungen während des Liebesspiels sind sehr unterschiedlich, doch keinesfalls mehr wegzudenken. Verbalerotik bzw. Sex-Talk ist auf jeden Fall eine Bereicherung fürs Intimleben, denn verbale Äußerungen können das Feuer der Lust entfachen und ein Knistern der Luft bewirken. Der Verbalerotik ist auch die Verbalerniedrigung untergeordnet. Diese wiederum findet vorwiegend in der Sadomaso-Szene ihren Einsatz - verbal Befehle erteilen, verbal demütigen, erniedrigen, mit Worten verletzten.
Zu den beliebtesten Sex-Toys zählt der Vibrator. Dieses Sexspielzeug ist nicht nur für die Masturbation der Damen gedacht, es kann durchaus auch beim gemeinsamen Liebesspiel bzw. beim Vorspiel zum Einsatz kommen. Vibratoren gibt es in unterschiedlichen Formen, Größen, Farben und Materialien, von schlicht bis edel, preiswert bis teuer. Selbst Vibratoren, die speziell den G-Punkt stimulieren, sind im Handel erhältlich.
Das Sexspielzeug für Damen passt selbst in die kleinste Handtasche und ist überall einsatzbereit. Es gibt zahlreiche Vibratoren, die mit Batterie betrieben werden und daher nicht unbedingt geräuschlos sind. Wer mal schnell eben heimlich auf der Toilette seinen Vibrator herausholt, um sich sexuelle Entspannung zu verschaffen, sollte besser verräterische Geräusche vermeiden.
Es gibt jedoch ebenso flüsterleise Mini-Vibratoren, die zu jeder Zeit für sexuelle Erleichterung sorgen, ohne dass das Umfeld bemerkt, was gerade in der Damentoilette oder in der Umkleidekabine vor sich geht. Unter den Sexspielzeugen lassen sich auch diverse Vibratoren für Männer finden.
Besonders reizvoll wird das Liebesspiel, wenn es mit einem schönen Vorspiel eingeleitet wird. Für dieses gibt es kein Patentrezept. Denn das Vorspiel kann individuell gestaltet werden. Es ist jedem Paar selbst überlassen, ob das Vorspiel nur aus Zärtlichkeiten, küssen, streicheln und liebkosen der erogenen Zonen bestehen soll oder, ob eventuell Sexspielzeug zum Einsatz kommen soll. Mitunter ist auch das gemeinsame Anschauen eines Sexfilms ein Teil des Vorspiels oder kann zu einem solchen führen, wenn die dementsprechenden Szenen nur Nachahmung verführen.
Auch sinnliche Massagen können durchaus die Basis für das Vorspiel bilden. Doch ebenso kann eine erotische Lesestunde der Auftakt zum Liebesspiel sein. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Vorspiel so aufregend wie möglich zu gestalten und die Erregung kommt dabei ganz von alleine.
Ein intensives Vorspiel ist zudem Balsam für die Seele. Wenn Partner nicht einfach so „übereinander herfallen“, sondern sich ganz bewusst und hingebungsvoll aufeinander einlassen, bevor der eigentliche Geschlechtsakt stattfindet, zeugt dies von Liebe, Innigkeit und tatsächlichen Gefühlen füreinander. Das gegenseitige Begehren ist bereits beim Vorspiel zu erkennen, was alleine schon Lust steigernd ist.
Als Voyeur wird ein „Spanner“ bezeichnet. Ein Mensch, der anderen gerne beim Sex zusieht. Manchmal reicht es dem Voyeur auch, Frauen zuzusehen, die sich entkleiden. Manch ein Voyeur geht heimlich auf die „Pirsch“, um speziell in fremde Fenster zu sehen, um dabei Leute zu beobachten, die sich ausziehen. Offiziell haben Voyeure am FKK-Strand die Möglichkeit, nackte Menschen zu sehen oder in Peepshows als auch vor der Webcam im Internet. Da Spanner allerdings selbst Hand anlegen, um sich sexuelle Erleichterung zu verschaffen, verweilen sie oft in sicherer Entfernung bzw. beobachten aus dem Hintergrund, um nicht entdeckt zu werden. Nicht selten benutzen Voyeure Ferngläser, um möglichst nah am Geschehen zu sein. Es gibt durchaus Spanner, die sogar Kameras in privaten Räumlichkeiten - Schlafzimmer / Badezimmer - anbringen, um Menschen beim Entkleiden oder beim Sex zu beobachten. Diese Form Voyeurismus ist in Deutschland allerdings strafbar.
Die Vulva ist das äußere weibliche Geschlechtsorgan in seiner Ganzheit. Der Venushügel und die großen Schamlippen begrenzen die Vulva. Überdies gehören auch die Schamhaare zum Teil der Vulva, ebenso wie die kleinen Schamlippen, die beiden Bartholinschen Drüsen als auch der Kitzler. Die Form der Vulva ist bei jeder Frau anders. Auch die großen Schamlippen sind unterschiedlich ausgeprägt. Bei einigen Frauen „hängen“ sie regelrecht herunter - oftmals nach mehreren Geburten. Die Vulva wird auch als „Scham“ oder „Schambereich“ der Frau bezeichnet. Wie die letzten Jahre zeigten, ging der Trend mehr in Richtung Schamhaarrasur. Dadurch liegt die Vulva „blank“, was viele Frauen ästhetischer finden.